Karlspreisträgerin Maria Kalesnikava diskutiert mit Schülerinnen und Schülern an der Waldschule

„Liebe ist stärker als Angst!“ – Mit diesen bewegenden Worten verabschiedete sich die Karlspreisträgerin 2022, Maria Kalesnikava, unter Standing Ovations von ihrem Publikum in der Waldschule in Eschweiler. Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern und Interessierte waren am 12. Mai gekommen, um mit der belarussischen Bürgerrechtlerin ins Gespräch zu kommen.

 

Zu der Veranstaltung hatten das Bildungsbüro der StädteRegion Aachen und die Stiftung Internationaler Karlspreis eingeladen. Neben Schülerinnen und Schülern der Waldschule nahmen auch Jugendliche weiterer Eschweiler Schulen sowie unserer niederländischen Partnerschule, der Groenewaldschule, teil.

 

In ihrem inspirierenden Vortrag sprach Maria Kalesnikava über Demokratie, Freiheit und Verantwortung. Sie ermutigte insbesondere die jungen Menschen, ihre eigene Stimme zu nutzen und sich aktiv für Demokratie und Menschlichkeit einzusetzen. Bereits im Vorfeld hatten Schülerinnen und Schüler der Waldschule und der Groenewaldschule an Workshops zum Thema „Demokratie und Verantwortung“ teilgenommen.
 

Auch Vertreter aus Politik und Gesellschaft begleiteten die Veranstaltung. Städteregionsrat Tim Grüttemeier würdigte die Karlspreisträgerin als beeindruckendes Vorbild. Eschweilers Bürgermeister Patrick Nowicki sowie Armin Laschet, Vorsitzender des Karlspreisdirektoriums, nahmen ebenso an der Diskussion teil.

 

Mit ihren persönlichen Erfahrungen und ihrer offenen Art beeindruckte Maria Kalesnikava das Publikum nachhaltig. Die Veranstaltung wird vielen Teilnehmenden noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Fotos von: Saja Ouindi, Sara Al Shamary, Hai-Till Pham