Unsere Bienen in der WDR Lokalzeit

Am Montag, dem 20. Mai, besuchte uns ein Fernsehteam des WDR, um einen Beitrag über unser Bienenprojekt zu drehen. Natürlich sorgte das für etwas Aufregung. Die Bienen nahmen es aber ganz gelassen und summten wie gewohnt friedlich vor sich her...

Die Lokalzeit-Sendung ist hier zu sehen, der Waldschulbeitrag beginnt etwa ab 6:10'.

Foto: WDR Lokalzeit (https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-aachen/video-lokalzeit-aus-aachen---142.html)

Herzlich Willkommen!

Am 2. Mai haben sechs neue LehramtsanwärterInnen (v.l.n.r.: M. Unverricht (Sn/Ev Re), H. Hardt (Bi/Ge), S. Zimmermann (De/Ge), L. Küsters (De/Pä), M. Schlegel (Ma/Phi), N. Sadiki (En/Fr)) ihren Dienst an der Waldschule aufgenommen. In den nächsten 18 Monaten ergänzen sie ihre theoretische Ausbildung durch den praktischen Teil. Dabei wünschen wir ihnen viel Erfolg!

Bienenprojekt erzielt 1. Platz beim Innogy-Indeland-Klimaschutzpreis 2018

Mit Stolz können wir verkünden, dass das Bienenprojekt der Waldschule beim Innogy-Indeland-Klimaschutzpreis 2018 den 1. Platz erreicht hat. Glückwunsch!!!

Mit den verschiedenen Umweltprojekten, die jeweils im Rahmen des Ergänzungsfachs „Naturwissenschaftliches Handeln“ durchgeführt wurden, gelang es unserer Schule bereits zum vierten Mal in Folge einen der ersten drei Plätze zu belegen. 

Der Klimaschutzpreis wurde im Rahmen einer Feierstunde übergeben, wo die Schülerinnen und Schüler den Vertretern der Stadt Eschweiler, der Indeland GmbH und Innogy wie auch den anwesenden Pressevertretern und der Schulleitung das Projekt in einer Ausstellung präsentierten. Das Highlight war das Öffnen der Bienenbeute, wobei alle Anwesenden einen Einblick in das Innere des Bienenstocks erhielten. 

Neben einer Urkunde wurde der Projektgruppe ein Preisgeld von 2500€ übergeben. Dieses Preisgeld wird zur Erweiterung des Bienenprojektes genutzt. So soll im Sommer ein zweites Bienenvolk auf dem Schulgelände angesiedelt werden. Ebenso soll der Betrag für weitere Umweltprojekte aufgewendet werden. 

Ausstellung "We, the six million"

Die Ausstellung “We, the six million” ist eine Wanderaustellung, die von Studierenden der RWTH Aachen ins Leben gerufen wurde und vom 18. März bis zum 29. März bei uns in der Schule ausgestellt wurde. Die Ausstellung wurde vom Projektkurs Geschichte unter der Leitung von Frau Gatzemeier vorbereitet und von den SchülerInnen der Q1 betreut. Sie behandelt die Zeit des Nationalsozialismus in der Städteregion.

Einzelschicksale aus der jüdischen Bevölkerung wurden bei dieser Ausstellung hervorgehoben, aber es wurde auch das gemeinsame jüdische Schicksal beleuchtet. Dazu gehören die Plünderungen und Brandschatzungen von jüdischem Eigentum. Vom Wahnsinn der NS-Zeit gab es auch Geschichten, denn in dieser grausamen Zeit haben sich Nachbarn und sogar alte Freunde verraten. Es gab aber auch wenige, die der jüdischen Bevölkerung halfen, doch sobald so etwas bekannt wurde, waren alle Beteiligten in Lebensgefahr und wurden zumeist hingerichtet. Auch die Pogromnacht vom 9. November 1938 wurde auf einer Stelltafel präsentiert. 

Nicht nur die NS-Zeit wurde beleuchtet, sondern auch Teile der jüdischen Vergangenheit und Geschichte von vor 1938 in der Städteregion. Manche der vorgestellten Personen haben diese schreckliche Zeit überlebt und leben teilweise sogar bis heute.

Auch Gegenstände wie Tagebücher und Reisepässe wurden ausgestellt. Diese sind von Siegfrid Höfflich. Auch ein Gedicht vom Rabbiner Davin Schönberger (1897-1989; Rabbiner in Aachen 1926-1938) lag zum lesen bereit.

Kommentar von Evelyn und Elias (9d):

 

Durch die Ausstellung haben wir einen ganz neuen Eindruck von der Deutschen Geschichte, und insbesondere dieser Zeit, bekommen. Anstatt einer statischen und nüchternen Zahl, haben wir Einzelschicksale aus dieser Zeit gesehen. Diese Ausstellung macht deutlich wie keine andere, was Rassismus, Antisemitismus und Wut bewirken können.

Dennoch zeigt sie auch, dass sich Zeiten ändern können, Frieden und Verständnis am Ende siegen und dass die Geschichten der Toten nicht vergessen sind und, wie kein Bauwerk dies je könnte, als Mahnmal gegen Hass stehen können.

Leistungskurs Geschichte auf Burg Vogelsang

Der Leistungskurs Geschichte der Q2 verbrachte einen Studientag in der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel. In vier Gruppen erarbeiteten sich die Schülerinnen und Schüler den Werdegang eines Ordensjunkers und die ideologischen Grundlagen der Ausbildung. In Vogelsang sollte eine Elite der NSDAP ausgebildet werden.

Ein Aufstieg im wahrsten Sinne des Wortes war das steile Gelände mit rund 400 Treppenstufen auch für die Schülerinnen und Schüler. Vogelsang sei als „Ort der Täter“ eine besondere Stätte der Erinnerungskultur, berichtete der begleitende Vogelsang-Guide. Eindrucksvoll schilderte er an einem Beispiel die Karriere eines Absolventen. „Das hätten wir mal vor der Klausur machen sollen“, so der Kommentar einer Schülerin. In Vogelsang wurde Geschichte lebendig. Und das wunderbare Frühlingswetter unterstütze den positiven Verlauf der Exkursion.