Karneval... läuft bei uns!

Bereits am Mittwoch wurden bei uns die Karnevalstage eingeläutet. Mit guter Musik, Hotdogs und Cocktails feierten die Waldschüler eine Karnevalsparty im PZ. Die Höhepunkte des Programms waren der Tanz der KG ULK Oberröthgen, der durch alle Jahreszeiten führte und natürlich der alljährliche Kostümwettbewerb, der einmal mehr durch ohrenbetäubendes Geschrei entschieden wurde. Der dritte Platz ging an den "Punk", den zweiten Platz konnte ein "Teufelchen" für sich verbuchen. Die Siegerin war am Ende die "Streberin". 

Wir bedanken uns bei den vielen Helfern, die diese Party möglich gemacht und zu einem ausgelassenen Fest haben werden lassen: den Sozialarbeiterinnen Yvonne und Melli, dem Schulhausmeister-Team, den 11er-Paten, dem 9er-Pädagogik-Kurs, der Technik-Gruppe, den Sanitätern und den Lehrern.

WHITE HORSE THEATRE: Move to Junk

Letzte Woche war es wieder soweit: das White Horse Theatre gastierte erneut in der Waldschule und führte zwei englische Stücke auf: für die Klassen 6 und 7 spielten sie "The Dark Lord and theWhite Witch", ein lustiges Gruselmärchen, und für die Klassen 8 und 9 präsentierten die Schauspieler "Move to Junk", ein modernes Stück über die Folgen von Cybermobbing.

 

Zu letzterem ist hier eine (englischsprachige) Rezension zu finden. Die Verfasserinnen führten außerdem ein kurzes Interview mit den britischen Darstellern, um mehr über die Schauspieler herauszufinden. 

 

Auch die Lokalpresse war beim Theater anwesend, um über die englischsprachigen  Gäste zu berichten.  Unser Dank für den Artikel in der Aachener Zeitung und für die zur Verfügung gestellten Fotos geht an Andreas Röchter.

Das Babypuppen-Projekt geht in die nächste Runde

Auch in diesem Schuljahr stand das Puppen-Projekt wieder auf dem Plan. Die Erfahrungen der "Mütter" sind hier nachzulesen:

 

Mütter auf unserer Schule?!

Sind die 16 Schülerinnen des 8. Jahrgangs plötzlich Mama?! -Nein! Die Schülerinnen aus dem Pädagogik-Kurs hatten vom 16.-20.01.2017 die Möglichkeit Erfahrungen als Mutter mit einer speziellen Babypuppe zu sammeln.

Sie kümmerten sich eine Woche lang um die Puppe wie um ein echtes Baby und betreuten diese drei Tage und zwei Nächte. 

Das nächtliche Aufstehen wurde einigen Mädchen schon nach der ersten Nacht zu viel, da sie dem Baby auch in der Nacht alle Wünsche erfüllen mussten.

Wie bei einem echten Baby brauchte die Puppe Zuneigung, die Flasche, eine frische Windel und musste nach dem Fläschchen ein Bäuerchen machen; auch nachts.

Die Schülerinnen hatten eine Woche lang gesonderten Unterricht nur mit der Puppe.

Mit ihrer Lehrerin Frau Pieta und einer Jugendamtsmitarbeiterin (Judith Zimmermann-Hardt) nahmen sie Themen durch wie z.B. Kindesmissbrauch, Kindesmisshandlung, Vernachlässigung, Ernährung oder auch was geschieht, wenn die Mutter in der Schwangerschaft Alkohol oder Drogen zu sich nimmt. Sie machten einen Ausflug zu 'DM' und erkundigten sich dort, was man für ein Baby braucht und was das alles kostet.

Die Mädchen mussten auch mit schockierten Blicken von Passanten klar kommen. 

Am Ende der Woche waren alle Mädchen froh, die Puppen wieder abgeben zu können und endlich wieder in Ruhe schlafen zu können.

Es war anstrengend, dennoch hat es allen Spaß gemacht.

 

- Jana, Lara & Sina

 

Eine Woche Mutter auf Probe

Wir, die Mädchen aus dem Pädagogik-Kurs waren in der Woche vom 16.01.17 bis zum 20.01.17 Mutter auf Probe. Jede Schülerin hatte eine Real-Care-Puppe, die wie ein echtes Baby versorgt werden musste. Sie wollte gewickelt und gefüttert werden und Zuneigung brauchten sie auch. Die "Babys" wurden auch über Nacht mit nach Hause genommen und am nächsten Morgen waren viele der Schülerinnen müde und erschöpft.

Uns wurden auch Puppen gezeigt, bei denen die Mütter in der Schwangerschaft Alkohol und Drogen konsumiert hatten. Alle Schülerinnen waren sehr schockiert, welche Folgen das haben kann.

Über die richtige Pflege und gesunde Ernährung haben wir auch geredet. Am letzten Tag machten wir gemeinsam ein gesundes Frühstück und verabschiedeten uns von unseren "Babys".

Insgesamt fanden wir diese Woche alle sehr schön, aber anstrengend war sie auch.

 

- Carolina

 

 

Schülerinnen erhalten Einblick in das Leben einer Mutter

Vom 16.01.2017 bis zum 20.01.2017 fand an unserer Schule, der Städtischen Gesamtschule Eschweiler, eine Woche statt, in der wir Schülerrinnen in das echte Leben einer Mutter hinein schlüpfen konnten.  

Dazu bekam jede einzelne Schülerin von uns eine Babysimulationspuppe, die wir teilweise auch nachts betreut und gepflegt haben. Die Erfahrung von jedem einzelnen Schüler war sehr unterschiedlich. Manche mussten in der Nacht 3-5 mal aufstehen, andere jeweils nur 1mal.

Die "Babys" haben uns meist schon nach einer Nacht an unsere Grenzen gebracht,  da wir am nächsten Tag übermüdet und erschöpft waren. Sie haben uns Schülerinnen auf Trab gehalten, da sie wie ein richtiges Baby ihre Bedürfnisse haben wie Hunger, Zuneigung oder sie brauchen einfach nur eine frische Pampers.

Die Erfahrung mit der Simulationspuppe war ein sehr schönes Erlebnis, aber auch eine Herausforderung für uns.

 

- Pia, Sarah & Eda

 

Tag der offenen Tür - ein voller Erfolg!

Unserer Einladung zum Tag der offenen Tür folgten viele: Eltern, Schüler, Geschwisterkinder, Freunde und ehemalige Schüler besuchten die Waldschule an diesem Samstag.

In Gesprächen an den Ständen der einzelnen Fächer, des Fördervereins oder der SV (Schülervertretung) tauschte man sich aus und lernte die Schule näher kennen. Außerdem bot der Probeunterricht für die neue 5er und 11er praktische Einblicke.

Der Förderverein sorgte zudem für ein reichhaltiges kulinarisches Angebot, so dass alle rundum zufrieden waren.

 

Wir bedanken uns bei allen, die an der Vorbereitung und Durchführung dieses Tages mitgearbeitet haben!

Bildungstag in Aachen mit Prof. Lothar Krappmann

Am 09.11.2016 haben die Pädagogikkurse des dreizehnten Jahrgangs der Gesamtschule Eschweiler am Bildungstag der Kinderrechte und Partizipation (der Bildung) teilgenommen. Nach einer halbstündigen Willkommensrede und Danksagung begrüßte der bekannte Soziologe und Pädagoge Lothar Krappmann das gut gelaunte Publikum - bestehend aus jung und alt.

Dabei thematisierte er vor allem das bei Kindern und Jugendlichen notwendige Vertrauen, um aktiv lernen und sich bilden zu können und bezieht sich auf die Wichtigkeit von Bezugspersonen, um diesen Prozess zu unterstützen und fördern.

Des Weiteren spielt das Kind als anerkanntes Subjekt eine wichtige Rolle in seinem Vortrag, da es eine eigene Meinung hat und ebenso wie Erwachsene respektiert, gehört und geachtet werden soll. 

Diese und weitere Aspekte werden von der UN-Kinderrechtskonvention gefordert, vor allem in Bildungsinstitutionen, denn die jungen Individuen spüren und profitieren von Inklusion, Erfahrung, Kommunikation und Respekt - zusammengefasst - von ihren eigenen Rechten.