Sozialwissenschaften

 Schuljahr 2020/21

Grundlagen

  • Belegungspflicht im gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld ergibt sich als Auftrag aus der Landesverfassung NRW Art. 11 zur politischen Bildung
  • Sozialwissenschaften an der Waldschule nur in Klasse 13 als Zusatzkurs, in der Sekundarstufe I Politik bzw. Gesellschaftslehre und Arbeitslehre/ Wirtschaft

Kursvoraussetzungen

  • An Lerninteressen und Lernvoraussetzungen der Schüler/innen orientierte Auswahl der Themen aus den Vorgaben des Kernlehrplans
  • Expertenwissen der Schüler/innen aus den bisherigen Schuljahren (kognitives Wissen und Methodenkompetenz) als feste Grundlage
  • Herstellen fachübergreifender und fächerverbindender Zusammenhänge
  • Themenbezug zu Schulprogrammschwerpunkten und Aktualität

Schwerpunktsetzungen

  • Strukturen und Probleme von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft angesichts gegenwärtiger und zukünftiger Herausforderungen, auch in internationalen Zusammenhängen
  • Berücksichtigung von mindestens drei Themen aus den sieben Inhaltsfeldern der drei Teilbereiche Soziologie – Wirtschaftswissenschaft – Politikwissenschaft
    • Inhaltsfeld 1: Marktwirtschaftliche Ordnung
    • Inhaltsfeld 2: Politische Strukturen, Prozesse und Partizipations- möglichkeiten
    • Inhaltsfeld 3: Individuum und Gesellschaft
    • Inhaltsfeld 4: Wirtschaftspolitik
    • Inhaltsfeld 5: Europäische Union
    • Inhaltsfeld 6: Strukturen sozialer Ungleichheit, sozialer Wandel und soziale Sicherung
    • Inhaltsfeld 7: Globale Strukturen und Prozesse

Zielsetzungen

  • Gesellschaftliches Orientierungswissen, das eine vertiefte Problemsicht eröffnet (reflektierte Teilhabe)
  • Fundamentales Verständnis für demokratische Willensbildung (Demokratiefähigkeit)
  • Verstehen marktwirtschaftlicher Zusammenhänge und sozialer Strukturen, auch im Hinblick auf eine Berufsorientierung/-Berufsfindung (Handeln als mündige Wirtschaftsbürger/in)
  • Einblick in (globale) politische Strukturen und Prozesse (Fähigkeit zur demokratischen Auseinandersetzung, aktives Demokratielernen)
  • Kritisches Nachdenken über gesellschaftliche Phänomene und Strukturen (erweiterte Handlungskompetenz als mündige Akteure)
  • Wissenschaftspropädeutische Ausbildung (sozialwissenschaftliche Methodenkompetenz)
  • Anknüpfung an geistes- und naturwissenschaftliche methodische Verfahrensweisen.