Fremdsprachentag 2015 - London

Die diesjährige London-Fahrt am Fremdsprachentag der Waldschule erregte bei den Schülerinnen und Schülern des 13. Jahrgangs sogleich großes Interesse. Die letzten Klausuren würden geschrieben sein und die große Abi-Paukerei würden mit den Osterferien so richtig beginnen. Da schien der 20. März noch einmal der richtige Zeitpunkt für einen Städte-Trip zu sein... Entsprechend viele Schüler meldeten sich zur Fahrt an und erschienen allesamt pünktlich am Abend des 19. März an der Haltestelle Friedrichstraße, von wo der Reisebus in Richtung UK startete.


Mit allerlei Proviant, Decken und Kopfkissen bepackt ging es in Richtung Fährhafen in Dunquerque in Frankreich. Dort setzte die Fähre in Richtung Dover ab, wo wir aufgrund der Uhrzeit (etwa 4 Uhr englischer Zeit) leider nicht die wunderschönen Kreidefelsen sehen konnten. Ab Dover dauerte es dann noch einige Zeit bis zur Ankunft in swinging London.


Vom Busparkplatz an der O2-Arena ging es mit der U-Bahn (’the tube’) zum Tower Hill. Schon am Ausgang der Station bot sich einem der imposante Anblick des Tower of London, wo die Könige in vergangenen Jahrhunderten die Staatsfeinde gefangen hielten und wo bis heute die Kronjuwelen der Queen (streng bewacht natürlich!) ausgestellt sind.


Gleich nebenan führt die wunderschöne Tower Bridge über die Themse. Diese Kulisse erwies sich als überaus Selfie-geeignet und wurde an diesem Morgen auf ca. 182 Handyfotos festgehalten. Schade war nur, dass der Himmel an diesem Morgen britisch grau war. Immerhin brauchten wir keine Regenschirme, das wäre dann wirklich klischeehaft britisch gewesen.


Auf der gegenüberliegenden Flußseite gab es vieles zu entdecken: das Museumsschiff HMS Belfast, der täglich stattfindende Borough Market, Shakespeare’s Globe (ein Nachbau des berühmten Globe Theatres) sowie die Tate Modern Gallery. Von hier gingen wir über die berühmte Millenium-Bridge von Star-Architekt Sir Norman Foster über die Themse zur St. Paul’s Cathedral, wo Prinz Charles einst die Ehe mit Lady Diana geschlossen hatte. Diese Kulisse wurde für Gruppenfoto-tauglich befunden.


Nach weiteren zwanzig Gehminuten und ersten Ermüdungserscheinungen erblickten wir schließlich das London-Eye und das Wahrzeichen der Stadt, ’Big Ben’, der weltberühmte Glockenturm neben dem Parlament.


Da es nun schon Mittagszeit war und so mancher schmerzende Füße, Shoppinglaune oder Hunger hatte, beschloss man, von nun getrennte Wege zu McDonald’s, zum Shoppen auf die Oxford Street, zum Queen-Besuch am Buckingham Palace oder zum Eichhörnchen-Füttern in einen der zahlreichen Londoner Parks zu gehen. Sogar das Wetter hatten wir auf unserer Seite: Nachdem uns der Nebel die Sonnenfinsternis vorenthalten hatte, wurden wir wenigstens ab dem frühen Nachmittag mit Sonnenschein belohnt.

Die Zeit bis zum Treffpunkt am Picadilly Circus konnte individuell gestaltet werden und als sich abends alle wieder trafen, konnte man in müde, aber zufriedene und London-trunkene Gesichter sehen. Nach einer U-Bahnfahrt zur O2-Arena nahm uns der Busfahrer wieder in Empfang und begann die Rückreise in Richtung Dover.


Die Busfahrt war sehr leise und es war deutlich zu merken, dass die ganze Lauferei uns alle müde gemacht hatte. Einigen gelang es die komplette Rückreise (mit Ausnahme der kurzen Wege von Deck zu Deck) durchzuschlafen.


In Eschweiler angekommen verabschiedeten sich alle müde, aber glücklich ins Wochenende. Für viele wird es nicht der letzte Besuch in London gewesen sein.