Auswirkungen der Verabschiedung der sog. "Notbremse" auf den Schulbetrieb

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Sorgeberechtigten,

 

uns liegen im Nachgang der Verabschiedung des Vierten Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (Bundesgesetz) weitere Regelungen vor (sogen. Notbremse).

 

      1.       Was bleibt:

-       Testpflicht an Schulen (2x pro Woche werden POC-Tests durchgeführt, negative POC-Tests ermöglichen die Teilnahme am Präsenzunterricht)

-        Meldung positiver POC-Tests an das Gesundheitsamt

-        Wechselunterricht (s. bisherige Erläuterungen)

-        Ausnahmeregelungen für die Abschlussklassen

 

      2.       Was sich ändert:

      a)      Notbremse

Durch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales (MAGS) kann der Schulbetrieb erneut auf Distanzunterricht umgestellt werden. Wird für die Städteregion Aachen an drei aufeinanderfolgenden  Tagen eine Inzidenz von mind. 165 festgestellt, werden Einschränkungen für den Schulbetrieb wirksam. Diese „Notbremse“ tritt dann am übernächsten Tag in Kraft. Zusätzlich zu den Informationen des MAGS sollen auch die kommunalen Krisenstäbe die rechtzeitige Unterrichtung der Schulen im Blick behalten.

      b)      Klassenarbeiten SI, EF

Befinden sich Schüler*innen im Präsenzunterricht, so ist im laufenden 2. Halbjahr in den schriftlichen Fächern eine Klassenarbeit zu schreiben.  Die Schüler*innen des 10. Jahrgangs nehmen zusätzlich an den ZP 10 teil.

Vorbehaltlich entfallen die Zentralen Klausuren für die EF in diesem Schuljahr. Auch hier wurde die Mindestzahl der Klausuren in diesem Halbjahr auf eine reduziert (Entscheidung des Landtags über das 2. Bildungssicherungsgesetz steht noch aus.)

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Petra Schönwald, Schulleiterin