Zinkhütter Hof
Kooperation: Waldschule - Zinkhütter Hof

Die Kooperation mit dem Museum Zinkhütter Hof in Stolberg
Ein Museum eröffnet Schülern neue Lernerfahrungen in einer motivierenden Umgebung. Sie können neues Wissen aktiv und selbstständig erschließen. Handlungsorientierte Methoden kommen der individuellen Entwicklung der Schüler entgegen. Die Inhalte werden anschaulich und damit nachhaltig vermittelt.
Lernkompetenzen wie Kooperieren, Recherchieren und Produzieren werden ebenso gefördert wie kulturelle und soziale Kompetenzen. Bildung wird im Museum greif- und erlebbar.
Warum gerade der Zinkhütter Hof?
Das Industriemuseum Zinkhütter Hof hält die Erinnerung an die industrielle und soziale Geschichte der Region wach.
Workshops wie „Kinderarbeit zur Zeit der Industrialisierung“, Essen wie die Römer“, „Messinggießen“ fördern die produktive Beschäftigung mit der geschichtlichen Entwicklung.
Die Zukunftswerkstatt aus dem Museumsprogramm können wir als wichtigen Einstieg in die Berufsorientierung nutzen (7. Jahrgang).
So öffnen wir Wege zu einer aktiven und bewussten Gestaltung von Gegenwart und Zukunft.
Aus dem Kooperationsvertrag:
Die Waldschule und das Museum Zinkhütter Hof setzen sich gemeinsam zum Ziel,
- die Erinnerung an die industrielle und soziale Geschichte der Region wach zu halten,
- die produktive Beschäftigung mit geschichtlichen Entwicklungen zu fördern,
- Wege zu einer aktiven und bewussten Gestaltung von Gegenwart und Zukunft zu eröffnen.
Unterstützt werden sie dabei von den Städten Eschweiler und Stolberg, vertreten durch ihre Bürgermeister.
Zur Hompage des Museums Zinkhütter Hof
Feier zur Unterzeichnung des Kooperationsvertrages
Der Vertrag zwischen den Kooperationspartnern wurde in einer Feier unterzeichnet, in deren Mittelpunkt die Schülerinnen und Schüler der Waldschule standen. Der Schulchor unterstrich, dass es bei dieser Kooperation um die Kinder geht. Unter der Leitung von Frau Freialdenhoven und Herrn Mörkens präsentierten sie ihre besten Lieder.
"We are the world, we are the children" - Diese Liedzeile griff Herr Prof. Thomes, Vorsitzender des Museumsvereins, auf: Das Museum solle die Vergangenheit nicht verklären, sondern zeigen, wie sie war. Die Aufgabe des Museums sei es aber auch, Wege aufzuzeigen, wie die Herausforderungen der Gegenwart gemeistert werden können und die Zukunft gestaltet werden kann. Unter Anspielung auf den aktuellen Musiktitel "Nur noch schnell die Welt retten" meinte er: Wer, wenn nicht die Kinder, soll die Welt retten? Dabei sei es Aufgabe der Erwachsenen, sie zu ermutigen und anzuleiten.
Frau Rüland, stellvertretende Leiterin der Waldschule, griff diese Worte auf und bedankte sich bei Frau Grüttemeier (Forum Zinkhütter Hof) und Frau Hagel (Waldschule) für die lebendige Gestaltung der Partnerschaft.
Schülerinnen und Schüler berichteten anschließend anschaulich von ihren Workshops, die sie besucht hatten: In einem munteren Vortrag erzählten Schüler einer Klasse, wie sie gelernt haben, welche Arbeiten Kinder zu früheren Zeiten verrichten mussten. Andere Jugendliche berichteten von der Zukunftswerkstatt, in der sie die eigenen Fähigkeiten erforschten und die Berufswünsche genauer unter die Lupe nahmen.
Die Bürgermeister beider Städte Rudi Bertram (Eschweiler, links) und Ferdi Gatzweiler (Stolberg, rechts) waren von den Darbietungen sichtlich angetan und sprachen allen Beteiligten ihre Anerkennung für die geleistete Vorarbeit aus. Sie brachten ihren Stolz auf die beiden Einrichtungen Waldschule und Museum zum Ausdruck und wünschten der Zusammenarbeit weiterhin viel Erfolg.
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