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Kooperationsvereinbarung mit dem "Zinkhütter Hof", Stolberg
10.10.2011 10:22 von M.N. (0 Kommentare)
Die Kooperation zwischen dem Museum Zinkhütter Hof in Stolberg und der Waldschule – Städtische Gesamtschule Eschweiler –
Ein Museum eröffnet Schülern neue Lernerfahrungen in einer motivierenden Umgebung. Sie können neues Wissen aktiv und selbstständig erschließen. Handlungsorientierte Methoden kommen der individuellen Entwicklung der Schüler entgegen, die Inhalte werden anschaulich und damit nachhaltig vermittelt.
Lernkompetenzen wie Kooperieren, Recherchieren und Produzieren werden ebenso gefördert wie kulturelle und soziale Kompetenzen. Bildung wird im Museum greif- und erlebbar.
Das Industriemuseum Zinkhütter Hof hält die Erinnerung an die industrielle und soziale Geschichte der Region, der Heimat vieler unserer Schüler, wach.
Mit Workshops wie „Kinderarbeit zur Zeit der Industrialisierung“, „Essen wie die Römer“, „Messinggießen“ wird die produktive Beschäftigung mit der geschichtlichen Entwicklung gefördert. Diese Angebote werden vorwiegend von Klassen der Jahrgänge 5 bis 7 genutzt, wenn die entsprechenden Themen im Unterricht behandelt werden.
Die Zukunftswerkstatt ist ein wichtiger Einstieg in die Berufsorientierung und wird von den Klassen des 7. Jahrgangs besucht. Das Museum wird aufgesucht, wenn die Industrialisierung ausführlich im Unterricht behandelt wird, vor allem in der Mittel- und Oberstufe.
Die feierliche Unterzeichnung des
Vertrages
Der Vertrag zwischen den Kooperationspartnern wurde in einer Feier unterzeichnet, in deren Mittelpunkt die Schülerinnen und Schüler der Waldschule standen. Der Schulchor unterstrich, dass es bei dieser Kooperation um die Kinder geht. Unter der Leitung von Frau Freialdenhoven und Herrn Mörkens präsentierten sie ihre besten Lieder.
"We are the world, we are the children" - Diese Liedzeile griff Herr Prof. Thomes auf, Vorsitzender des Museumsvereins. Das Museum solle die Vergangenheit nicht verklären, sondern zeigen, wie sie war. Die Aufgabe des Museums sei es aber auch, Wege aufzuzeigen, wie die Herausforderungen der Gegenwart gemeistert werden können und die Zukunft gestaltet werden kann. Unter Anspielung auf den aktuellen Musiktitel "Nur noch schnell die Welt retten" meinte er: Wer, wenn nicht die Kinder, soll die Welt retten? Dabei sei es Aufgabe der Erwachsenen, sie zu ermutigen und anzuleiten.
Frau Rüland, stellvertretende Leiterin der Waldschule, griff diese Worte auf und bedankte sich bei Frau Grüttemeier (Forum Zinkhütter Hof) und Frau Hagel (Waldschule) für die lebendige Gestaltung der Partnerschaft.
Schülerinnen und Schüler berichteten anschließend anschaulich von ihren Workshops, die sie besucht hatten: In einem munteren Vortrag erzählten Schüler einer Klasse, wie sie gelernt haben, welche Arbeiten Kinder zu früheren Zeiten verrichten mussten. Andere Jugendliche berichteten von der Zukunftswerkstatt, in der sie die eigenen Fähigkeiten erforschten und die Berufswünsche genauer unter die Lupe nahmen.
Die Bürgermeister beider Städte Rudi Bertram (Eschweiler, links) und Ferdi Gatzweiler (Stolberg, rechts) waren von den Darbietungen sichtlich angetan und wünschten der Zusammenarbeit weiterhin viel Erfolg.
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