Berufliche Orientierungslosigkeit

 

 

Ursachen:

•Leistungsdruck
•Überforderung
•Ideale
•Komplizierte persönliche Lebenslage


Fragen, die sich Jugendliche stellen:

Frage 1: Habe ich mich für den richtigen Beruf entschieden? Kann dieser meinen Vorstellungen und Bedürfnissen gerecht werden? Habe ich überhaupt das Talent diesen Beruf auszuüben?

 

Anzeichen für die Orientierungslosigkeit:

•Ständig wechselnde Berufswünsche
•Aggressive Reaktion auf Nachfrage des Berufswunsches
•Ablenken auf andere Themen
•Überforderung bei der Praktikumssuche (Jahrgang 8/9)
•Kind sagt: „Ach, ich mach einfach weiter Schule oder am besten garnichts“


Prävention(Schule):

•Berufspraktika
•Schnuppertage
•Girls‘ Day/Boys‘ day
•Berufsberatung
•Besuche von Hochschulen (z.B. RWTH)
•Berufsinformationsbörsen
•Fit for Study
•Einstellungstest bei der Sparkasse

•Patenprojekte (Fünftklässler, Erich- Kästner Schule)
•Praktika an Hochschulen (z.B. RWTH)
•Betriebsbesichtigungen (z.B.RWE)
•Berufsorientierungstest im BIZ Aachen

Intervention(Eltern):

•Lassen Sie Ihrem Kind Freiraum, bedrängen Sie es nicht
•Bieten Sie einen Termin bei einem Berufsberater an, aber zwingen sie ihr Kind nicht dazu.
•Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, sondern versuchen Sie das Problem gemeinsam in den Griff zu bekommen.
•Das Wichtigste: Vermitteln Sie Ihrem Kind, dass Sie bei all seinen Entscheidungen hinter ihm stehen!


Studien haben ergeben, dass

•ca. 80 Prozent der Schulabgänger nicht wissen, wie es nach der Schule weiter gehen soll
•15 Prozent Bewerberüberhang (Dr. Stefanie Mann)
•Die Hälfte der 66 Jugendlichen, die bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit waren,  sagte, dass sie nicht schlauer als vorher seien     (ZEIT Nr.37/07)


Projekte:

Eine der wesentlichen Aufgaben von Schulen ist die Vorbereitung junger Menschen auf das Erwerbsleben. Dabei helfen auch Projekte wie z.B.

•„BuS“ (=Betrieb und Schule)
•2001/2002 begonnen
•Förderung durch Jugend-, Schul- und Arbeitsministerium
•Haupt- Gesamt- und Berufsschulen
•Projekt ist freiwillig
•16 Schüler in einer Klasse
•Persönlicher Entwicklungs- und Förderplan
•Drei Tage Schule +  zwei Tage betriebliches Praktikum
•Das Ziel dieses und anderer Projekte wie z.B. „Jump“ und „Jugend in Arbeit“ ist es, lernschwachen Schülern den Übergang von der Schule in das Berufsleben zu


Eine weitere Hilfe ins Berufsleben sind Coachings

zum Thema individuelle Berufsfindung:

•Potentialanalyse
•Stärkenanalyse
•Informationen über Ausbildungen und Studiengänge werden strukturiert
•Karriereplanung
•Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
•Das Ziel von Coaches ist Selbstvertrauen zugeben und Fehlentscheidungen zu verhindern

 

 

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